Verlobungsshooting in Leipzig – Bali & Erich
Weiches Licht, warme Töne, etwas Entrücktes. Ein Verlobungsshooting in Leipzig, das nicht laut sein wollte – sondern nah, ätherisch und ehrlich.
Wie alles anfing
Bali hat mich mit einem klaren Wunsch kontaktiert: Soft Goth, ein bisschen Lana Del Rey, ätherisch und verträumt – dieser moody Vibe, der mehr fühlt als zeigt. Genau meine Sprache. Ich habe ein Moodboard gebaut, den beiden geschickt – und dann sind wir gemeinsam in diese Richtung gegangen.
„Soft Goth, ein bisschen Lana Del Rey – ätherisch, verträumt, warm."
Herausgekommen ist genau das: warm, whimsy, ein bisschen entrückt. Nicht düster, nicht kühl – sondern weich.
Warum dieses Shooting besonders war
Bali und Erich kommen beide nicht aus Deutschland. Ihre Hochzeit wird klein und privat – die Familie kann nicht dabei sein. Deshalb sollten diese Bilder mehr sein als schöne Erinnerungen. Sie werden zu dem, was die Menschen zu Hause stattdessen sehen. Ein Fenster in einen Moment, bei dem sie nicht im Raum stehen können.
Das gibt so einem Verlobungsshooting ein anderes Gewicht. Es ist kein Beiwerk zur Feier – es ist die Feier.
Die zwei hinter den Bildern
Das Schöne an Paarshootings: Man verbringt Zeit miteinander, intensiv, und lernt die Menschen dahinter einfach kennen. Bali unterrichtet Deutsch. Erich ist Tierarzt – und macht hier in Leipzig Musik, spielt in einer Band. Zwei Menschen, die ihren eigenen Weg gehen und ihr Ding machen.
Zwei einfach unglaublich liebe, herzliche Menschen. Das merkt man auf jedem Bild.
Location & Stimmung
Wir waren an einem schönen Ort in Leipzig – ruhig, mit dieser leicht düsteren Romantik, die zum Soft-Goth-Konzept passt. Kein Hochglanz, keine gestellten Posen. Nur Licht, das die Stimmung trägt, und zwei Menschen, die sich fallen lassen konnten.
Framed, not forced
Framed, not forced heißt nicht, dass ich nur danebenstehe und warte. Ehrlich gesagt: Ein Shooting, das ausschließlich aus dem Moment entsteht, gibt es nicht – manchmal muss man ein bisschen posen, um bestimmte Bilder zu bekommen. Gerade wenn zwei zusammenstehen, dirigiere ich sanft. Der Trick ist, so zu dirigieren, dass es sich nie gestellt anfühlt: eine Hand hierhin, ein Schritt näher – und dann passiert der echte Moment von selbst. Bei Bali und Erich war das leicht. Man musste nichts erfinden, nur den Raum dafür schaffen.
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